Als bildende Künstlerin arbeite ich in den Bereichen Fotografie, Zeichnung und Malerei. Strukturen und Schichten sind in meinen Arbeiten wiederkehrende Elemente. Mein Zugang zur Fotografie ist ein intuitiv-experimenteller. Digitalfotografien sind mein Ausgangsmaterial, das ich zumeist digital weiterbearbeite und abstrahiere. 

Ich verstehe Landschaft als Projektionsfläche innerer Vorgänge, die durch die Fotografie sichtbar und erfahrbar gemacht werden können. Erinnerungen und Träume sowie das kollektive Unbewusste spielen bei der Betrachtung der Bilder eine wesentliche Rolle.

Die japanische Ästhetik des Yugen, das Schöne in der Dunkelheit zu finden, das Angedeutete höher zu schätzen als das klar Exponierte, inspiriert mich ebenso wie die mystische Versenkung in die Natur. Mich fasziniert der Gedanke von Novalis, wonach wir mit dem Unsichtbaren stärker verbunden wären als mit dem Sichtbaren.